Das Atrium der Carl-Bantzer-Schule war brechend voll, als Musiklehrer Adriano Sandrin mit einer „Allemande“ am Piano den diesjährigen Informationstag für die Eltern der Viertklässler der umliegenden Grundschulen eröffnete.

Danach stand der Vortrag von Schulleiterin Heidrun Elborg über das umfassende Angebot der Schule auf dem Programm. Da es für 10-Jährige sicherlich etwas anstrengend ist, einer solchen Präsentation zu folgen, hatten sie in dieser Zeit verschiedene Möglichkeiten, sich anderweitig zu beschäftigen. So konnten sie am Computer im Musikraum kleine Stücke selbst programmieren oder sich an verschiedenen Geräten in der Turnhalle, vor allem an der Kletterwand, sportlich betätigen. Die meisten aber wählten das Angebot von Sport- und Tanzlehrerin Renata Wiegratz für Hip-Hop und Jumpstyle. In einer Stunde übten sie dort kleine Choreographien ein, die sie ihren Eltern nach dem Vortrag stolz vorführten. Die kleineren Geschwister konnten in der Zeit in einem Extraraum malen und basteln.

In ihrem Vortrag stellte Schulleiterin Heidrun Elborg die verschiedenen schulischen Laufbahnen an der CBS dar. In den Klassen 5-7 werden die Schüler/innen in Förderstufen- und Regelklassen zusammen, aber differenziert unterrichtet. Danach erfolgt die Aufteilung in Haupt- und Realschulklassen. Als Besonderheit bietet die CBS ein 10. Hauptschuljahr an, das durch spezielle Förderung in den Hauptfächern zum Mittleren Abschluss der Realschule führt. Neben diesen Klassen gibt es auch den Gymnasialzweig von Klasse 5 bis 10, nach dem die Oberstufe eines Gymnasiums besucht werden kann.

Schulleiterin Elborg wies auf die vielen speziellen Angebote der Schule hin. Dabei ging sie vor allem auf die vielen Fördermöglichkeiten im Nachmittagsbereich ein, die Tablet-Klassen, in denen Schüler schon frühzeitig im Umgang mit den neuen Medien geschult werden, und den naturwissenschaftlichen Bereich, in dem mit dem neuen Hauptfach NAWI ein praxisorientierter Zugang für jüngere Schüler zu den Fächern Biologie, Physik und Chemie erreicht werden soll.

Anschließend konnten sich Eltern und Schüler entweder auf eigene Faust oder in einem geführten Rundgang selbst ein Bild von den vielen Angeboten der Schule machen. Sie lernten die große Bücherei kennen sowie die Kunst-, Musik- und Computerräume. Die Grundschüler durften in der Holzwerkstatt selber sägen, hobeln und basteln, in der Küche Waffeln herstellen und in den Chemie- und Physikräumen kleine Experimente durchführen. Aber auch die Sprachen, Mathematik und Religion stellten sich vor. Besonderes Interesse zeigten Eltern und Schüler auch an den Präsentationen der Tabletklassen, wo der praktische Umgang mit diesen Geräten demonstriert wurde.

           

Zum Abschluss - oder zwischendurch - bot die Cafeteria Gelegenheit, sich bei Kaffee, Kuchen und Brezeln zu stärken und die vielen Eindrücke zu besprechen und auf sich wirken zu lassen.

Wolfgang Marek