Vom Nordpol in die Wüste – Leben unter extremen klimatischen Bedingungen war das Thema beim Projekt „Inuit versus Tuareg“ der Klasse 6c. Auch wenn es in diesem Jahr mehrmals hitzefrei gab und alle über die Hitze stöhnten, ist es für Sechstklässer sicherlich kaum vorstellbar, was es bedeutet, sein ganzes Leben bei extremer Hitze organisieren zu müssen, von den hohen Minustemperaturen in den Lebensgebieten der Eskimos ganz zu schweigen.Auch andere Projektgruppen hatten geographische bzw. geschichtliche Themen gewählt: Indien, Ägypten und Europa. Ganz anders die Klasse 6a, die unter Anleitung ihrer Lehrerinnen Insektenhotels bauten, damit sich die heimischen Kleintiere in der Schwalm wohl fühlen können.

Wie in jedem Jahr werden die letzten Tage vor der Zeugnisausgabe mit möglichst kreativen Projekten verbracht. Die Schulabgänger sind schon entlassen, die Klassen 8R, 8H und 9 sind im Betriebspraktikum, die Klassen 7 sind in der Sportwoche unterwegs, so dass nur die 5. und 6. Klassen sowie zwei 8. Klassen in der Schule bleiben.

Der Morgen begann mit Frühsport für alle, um die chronisch müden Kinder erst einmal aufzuwecken. Unter der dynamischen Anleitung von Sportlehrerin Renata Wiegratz bewegten sich 160 Schülerinnen und Schüler mehr oder weniger begeistert zu antreibenden Rhythmen aus dem Ghettoblaster.

Danach ging’s dann in die Klassen. Da in diesen Tagen nur so wenig Schülerinnen und Schüler zu betreuen sind, können Lehrerinnen und Lehrer endlich einmal das praktizieren, was sie sich immer wünschen: nämlich im Team zu mehreren eine Gruppe betreuen und individuell auf die einzelnen Schüler eingehen zu können. Da war dann auch Raum für kreative Filmprojekte, bei denen in Kleingruppen Kurzgeschichten verfilmt bzw. Werbespots gedreht wurden.

Am Freitag gab‘s dann die Zeugnisse, auf die sich die meisten hoffentlich freuten, und nach der 3. Stunde begannen endlich die von (fast) allen lang ersehnten Ferien.

Wolfgang Marek